
Durch fehlende Abdichtung der Außenmauer zur Grundplatte kam es zum
Wassereintritt in vier Wohnungen mit ca. 220 m² Bodenfläche.
Bei diesem Sanierungsobjekt, bestehend aus zwei Doppelhäusern (mit
Fußbodenheizung), war aufgrund fehlender Außenabdichtung Wasser im Bereich
der Bodenplatte eingedrungen (über Wochen eindringendes und stehendes Wasser
im Bodenaufbau bis zu einer Höhe von 2,5 cm). Es wurden Materialproben an
verschiedenen Stellen entnommen und auf Belastung geprüft.
Um die Bodenplatte gegen eindringendes Wasser abzudichten, wurde rundherum
eine Randfuge mit einer Breite von 20 cm und einer Höhe von 22 cm (insgesamt
84 lfd. Meter) angebracht. Die Grundfläche je Doppelhaus betrug 10 x 11 m.
Der Bodenaufbau bestand aus 16 cm Styropor, 5 cm Estrich und 1 cm
Systemplatte zur Aufnahme der Heizungsrohre. Es wurden insgesamt 24
Kernbohrungen gesetzt. Die Jati-EDD Wirkstofflösung wurde in 1000 Liter
Tankpaletten angesetzt und mit einer Tauchpumpe mittels Schlauch in die
Randfuge eingebracht. Es war eine gute Verteilung im Bodenbereich zu
beobachten. Die Jati-EDD Lösung stand in allen Bohrlöchern und der
ausreichende Wirkstoffgehalt konnte mittels der Jati-Teststäbchen überprüft
werden.
Insgesamt wurden aufgrund der großen
Randfuge 7000 Liter der 3%igen Jati-EDD
Wirkstofflösung eingesetzt. Die eingesetzte
Jati-EDD Konzentration betrug 212 Liter.
Diese enorme Menge ergab sich auf-
grund der insgesamt 84 laufenden Meter
Randfuge. Unter normalen Umständen bei
einer Bodenfläche von insgesamt 220 m²
wäre eine Jati-EDD Wirkstofflösung von
ungefähr 220-440 Liter benötigt worden.
(Somit hätte der Wirkstoffbedarf Jati-EDD
lediglich 6,6 -13,2 l betragen)
Die Sanierungsmaßnahme wurde durchgeführt von:
Sanierungsfachbetrieb Beitz
Bachweg 4a
55481 Reckershausen
Estrichaufbau
Prüfbericht als pdf