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508 m² kontaminierte Estrichdämmung in einer Schule

In einer Schule mit angegliedertem Internat wurde bei einem Umbau das Abflussrohr nicht angeschlossen. So gelangte über acht Jahre Grauwasser in die Estrichdämmung des gesamten Kellergeschosses. Aufgrund des noch anhängigen Rechtsstreits zwischen vermeintlichem Schadensverursacher und Betreiber, sowie aus Kosten- und logistischen Gründen, kam ein Rückbau der 508 m² mit anschließendem Neuaufbau nicht in Frage. Außerdem musste der Betrieb der Wäscherei und der Großküche möglichst reibungslos weitergeführt werden.


Sanierung bei reduziertem Betrieb

Da nur während der Schulferien ein reduzierter Betrieb der Küche und Wäscherei stattfand, musste die komplette Sanierung bis zum Ende der Ferien abgeschlossen sein. Aufgrund des Bodenaufbaus und der möglichst kurzen Dauer der Trocknung wurde im Schiebezugverfahren mit Hephafiltern und Wasserabscheidern gearbeitet.


Desinfektion der Dämmschicht vor Trocknung

Vor der 28 Tage dauernden Trocknung fand eine Dekontaminierung der Estrichdämmschicht mit der Jati-EstrichDämm-Desinfektion statt. Hierbei wurde die Wirkstofflösung bis Oberkante Estrich in den Bodenaufbau eingebracht und damit desinfiziert. Vor Trocknungsbeginn wurden außerdem schimmelpilzbefallene Wände mit aufsteigender Feuchte mit einer Wirkstoffkombination von Wasserstoffperoxyd und Fruchtsäuren behandelt. Nach entsprechender Einwirkzeit wurde der abgetötete Schimmelpilz fachgerecht beseitigt. Nach 2 Tagen erfolgte ein neuer Anstrich. Abschließend wurde in allen Räumen mit einem Produkt auf gleicher Wirkstoffbasis die Raumluft desinfiziert. Dieser Arbeitsgang dauerte 1,5 Stunden. Für die 1.400 m³ Raumluft wurden 5 Liter Sporenvernichter mit dem Kaltnebelgerät Nebulo ausgebracht. Zur Unterstützung der Wirkstoffverteilung in den Räumen wurden Ventilatoren eingesetzt. Die Vernebelung der Räumlichkeiten erfolgte abends; bereits am nächsten Morgen konnten die Betreiber der Wäscherei und der Großküche die Räume wieder uneingeschränkt nutzen.


Materialverbrauch und Durchführung

Für 508 m² Estrichdämmung wurden ca. 800 Liter gebrauchsfertige Lösung der Jati-EstrichDämm-Desinfektion angemischt. Dies entspricht ungefähr 24 Liter Konzentrat der 2-Komponenten-Wirkstofflösung. Angerührt wurde in 80 Liter Mörtelwannen. Da die Wirkstofflösung gut in die Dämmung einlief, wurde diese mittels Gießkannen eingebracht. Für das Herstellen und Einbringen der Wirkstofflösung benötigten 3 Personen ca. 2,5 Stunden inklusive der Rüstzeit vor Ort nebst Kernbohrungen. Um sicher zu gehen, dass die Wirkstofflösung alle Bereiche der Estrichdämmung erreicht hatte, wurden zunächst die Pegelstände der Bohrlöcher überprüft. Mit Merck-Teststreifen wurde die ausreichende Wirkstoffkonzentration in den verschiedenen Bodenöffnungen kontrolliert. Nach einer mindestens 15-minütigen Einwirkzeit im gesamten Kellergeschoss wurde die Wirkstofflösung wieder abgesaugt. Zur Trocknung wurden Geräte der Firma Trotec eingesetzt.


Bodenaufbau:

Bodenplatte, Schweißbahn, Dämmung aus XPS 6 cm stark, Zementestrich 4-6 cm, mineralischer Oberbelag (Fliesen).


Überprüfung des Sanierungserfolges

Die desinfizierende Wirkung hat man anhand von Materialproben durch das ACB-Labor, Münster, überprüft. Auch hinsichtlich der Beseitigung des Schimmelpilzes wurde der Sanierungserfolg bestätigt.

Die Sanierungsmaßnahme wurde im Juni 2007 durchgeführt. Bis heute, fast 2 Jahre später, hat es noch keine Beanstandung gegeben. Die Sanierung und Trocknung des Objekts wurde von der Fa. Frank Masson, Fürth, durchgeführt (www.frank-masson.de).
 
 
Fotos von der Sanierungsmaßnahme

 
 
Prüfberichte



Der gelb hinterlegte Bereich zeigt die guten Sanierungsergebnisse.

Download als pdf




Der gelb hinterlegte Bereich zeigt die guten Sanierungsergebnisse.

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Der Sanierungs-, die Prüfberichte und die Fotos wurden uns von der Firma Frank Masson, Fürth zur Verfügung gestellt.
 
 
 
Großküche

Geschossdecke

Krankenhaus

508 m² kontaminierte Estrichdämmung

Anwendung Jati-EstrichDämm-Desinfektion

Hochwasserschaden

Gebrochene Hauswasserleitung

Rohrbruch

Heizungsrohrbruch

Hochwasserschaden im Rohbau

Wasserrohrbruch im Duschraum

Schaden durch Sickerwasser

Rückstau im Revisionsschacht

Hochwasserschaden Wohnanlage

Regenwasserschaden

Fäkalienschaden

Toilettenrohrbruch

Spülmaschinenabfluss in die Dämmung

7000 Liter EstrichDämm-Desinfektion
Weitere Referenzen
 
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Desinfektion von
Estrich-Dämmungen

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